Prostatakarzinom: Probleme mit brechenden Kanülen bei Eligard könnten zu Unterdosierungen führen. (Foto: Astellas) Astellas warnt vor möglichen Medikationsfehlern bei Eligard®: Durch Überdrehen der Sicherheitsnadel beim Leuprorelinacetat-haltigen Injektions-Arzneimittel, kann der Nadelansatz brechen. Leuprorelinacetat kann folglich austreten, es drohen Unterdosierungen beim Patienten. Eligard® dient der Behandlung des hormonabhängigen Prostatakarzinoms. Der pharmazeutische Unternehmer Astellas informiert in einem Rote-Hand-Brief über aufgetretene Medikationsfehler bei seinem Injektions-Arzneimittel Eligard®. Nach Rekonstitution der Injektionslösung und dem anschließendem Aufschrauben der Kanüle, überdrehen Ärzte wohl gehäuft die Nadel. Bricht die Sicherheitskanüle am Nadelansatz, kann Wirkstoff während der Injektion auslaufen. In diesem Zusammenhang warnt Astellas vor Unterdosierungen der Leuprorelinacetat-Therapie mit Eligard®. Leuprorelinacetat ist ein Arzneistoff aus dem Bereich der Onkologie. Ärzte setzen das Gonadotropin-Releasing-Hormon-Analogon zur Behandlung des hormonsensitiven Prostatakarzinoms ein. Eligard® besteht aus zwei separaten Spritzen, wobei Spritze A das Lösu...